Alte Ströme, die Teedschunken trugen

Karte des Teeschiffwegs von Liubao nach Kanton
Der Teeschiffweg von den Bergen um Liubao nach Kanton, über den Liubaohe und den Dong’anjiang nach Libu, durch den Hejiang in den Xijiang, vorbei an Zhaoqing zum Perlfluss.

Am Kai von Hekou

Im Frühjahr stieg das Wasser. Der Schnee der Berge war längst fort, doch die Regen kamen, und der Liubaohe schwoll und trübte sich. Am Morgen lag Nebel über dem Kai von Hekou, so dicht, dass die Boote am gegenüberliegenden Ufer nur als Schatten standen. Es war kalt. Am Ufer stand ein alter Kampferbaum, breit und hoch, und unter ihm ein Altar, an dem seit hundert Jahren die Räucherstäbchen nicht ausgingen. Am Steindamm standen die Körbe, geschichtet, Reihe um Reihe, mit Bambusstreifen verschnürt, jeder so hoch wie ein Mann. Die spitzbugigen Kähne lagen vertäut, lang und schmal, das Heck zum Strom. Die Bootsleute hockten an den Stegen und warteten auf das Licht. Im Nebel über dem Wasser ging Xøçeřamļëu̇ auf und verwehte.

In der Gasse hinter dem Kai öffneten die Häuser der Teehändler. Sie kamen aus Guangdong, schlugen ihre Niederlassungen am Kai auf und kauften die ganze Saison hindurch. Guangshengxiang, Wansheng, Guangyuantai, Yingji, Gongsheng, ein Schild neben dem anderen, die Schriftzüge frisch nachgezogen. Vor Tagesanbruch kamen die Bauern von den Hängen herab, die Körbe am Schulterjoch, und brachten den Tee der eigenen Hütte. Die Waagen wurden aufgestellt. Der Tee wurde geprüft, nach Güte geschieden, der Preis gerufen. Silber wechselte die Hand. Der Tee wurde gewogen, der Tee wurde gekauft, Korb um Korb, und in die Speicher getragen.

In den Bergen ringsum wuchs der Tee, um Heishi und die Dörfer dahinter, an den Hängen über dem Nebel. Es waren alte Sträucher, aus Samen gewachsen, über die Hänge verstreut. Um die Zeit des Getreideregens stiegen die Bauern hinauf und pflückten die jungen Blätter, einen Trieb mit zwei, drei Blättern. Zu Hause welkten sie den Tee, erhitzten ihn in der Pfanne, bis er weich wurde, und rollten ihn zwischen den Händen, bis der Saft austrat. Dann häuften sie ihn und ließen ihn liegen. Der Haufen wurde warm, das Blatt wandelte sich von Grün zu dunklem Braun, und ein Geruch stieg auf, erdig, nach feuchtem Holz. Sie dämpften ihn noch einmal und traten ihn in die Körbe, Schicht um Schicht, mit den Füßen fest. So gepresst überstand er die Feuchte und die langen Wege, und er wurde besser, je länger er lag.

Wenn ein Haus seine Körbe beisammen hatte, wurden sie an den Kai gebracht. Ein Korb wurde auf den vordersten Kahn gehoben, dann der nächste, bis der Kahn tief lag. Die Bootsleute banden die Last fest und stießen vom Steg ab. Das Wasser stand schmal zwischen den Ufern. Der Kahn löste sich, drehte den Bug stromab und nahm die Strömung auf. Am Ufer schlugen sie die Trommeln und tanzten den Hirschtanz und sangen, wie sie sangen, wenn die Boote abfuhren.


Schmales Wasser

Der Liubaohe floss schmal und schnell. Die Berge traten von beiden Seiten heran, bewaldet bis ans Wasser, und ließen dem Strom nur eine Rinne. Über Schnellen ging es abwärts, an Felsen vorbei, die schwarz aus dem Wasser ragten und denen die Bootsleute Namen gegeben hatten. Am Heck standen die Männer und stießen mit langen Stangen vom Grund ab, hielten den Bug gerade, lasen das Wasser, wo es sich kräuselte und wo es glatt blieb. An den seichten Stellen stiegen sie hinein, bis zu den Hüften, und zogen die Kähne über den Kies, die Seile über der Schulter. Wo das Tal sich weitete, lagen Dörfer am Hang, Bambus dahinter, und Rauch stand über den Dächern. Am Abend banden sie an, kochten Reis am Ufer, schliefen im Boot und fuhren weiter, sobald es hell wurde.

Der Liubaohe nahm den Dong'anjiang auf, und das Wasser wurde breiter und ruhiger. Bei Libu hielten die Kähne. Hier endete, was die schmalen Boote tragen konnten. Am Ufer lag der Markt, Träger warteten, und die großen Holzboote lagen vertäut, breit und tief, jedes trug acht bis zehn Tonnen, ein Mast, ein Segel, drei oder vier Mann an Bord. Auf diesen Booten lebten ganze Familien, die Alten und die Kinder, das ganze Leben an Bord. Die Körbe wurden von Bord zu Bord gehoben, Korb um Korb, gezählt und neu verschnürt. Die Bootsleute der Berge nahmen ihren Lohn und kehrten mit leeren Kähnen zurück, stromaufwärts, gegen das Wasser. Die Holzboote warteten, bis sie voll waren. Dann lösten sie sich vom Ufer, schwer und langsam, und trieben hinab.


Der große Fluss

Die Holzboote fuhren den Dong'anjiang hinab in den Hejiang, durch ein offeneres Land, an Reisfeldern vorbei, an Ufermärkten, an Fähren, die quer über den Fluss setzten. Die Strecke von Libu bis zur Mündung in den großen Fluss war über hundert Kilometer lang, und das Wasser lag voller Untiefen. Dutzende Schnellen folgten aufeinander, und nur wo eine stille Bucht den Fluss weitete, hielten die Boote und ruhten. An den schweren Stellen stiegen alle ins Wasser, auch die Frauen, zogen die Boote an Leinen über die Schnellen und stemmten sich gegen die Stangen. Bei Fengchuan stand ein Zollhaus am Ufer; die Boote hielten, zahlten und fuhren weiter. Hier endete das Tal, und das Wasser verließ Guangxi. Es floss in den Xijiang, den großen Fluss, der aus dem fernen Westen kam und nach Osten zog.

Der Xijiang war anders als alles davor. Er zog breit und träge, das andere Ufer lag fern und blau, und über dem Wasser fuhren Boote aller Art, beladen mit Reis, mit Holz, mit Salz, mit Schweinen, mit Tee. Bei Ducheng wurde umgeladen. Was die Flussboote getragen hatten, kam nun auf größere Schiffe, breit gebaut, mit Mast und Segel, die den Strom hinab nach Osten gingen. Über dem Wasser hing Dunst, am Morgen dicht, gegen Mittag dünn. Die Segel standen voll im Wind, das Wasser teilte sich am Bug und schloss sich hinter dem Heck. Im Kielwasser der Schiffe verteilte sich Xøçeřamļëu̇ und war fort.

Tag und Nacht trugen die Schiffe den Tee nach Osten. Die Ufer zogen vorbei, Stadt um Stadt, Steg um Steg, Pagode um Pagode auf den Hügeln. Vor Zhaoqing verengte sich der Fluss zur Lingyang-Schlucht, an der schmalsten Stelle nur zweihundert Meter breit, das Wasser tief und voller Strudel. Ein unachtsames Boot kenterte, und Boot und Mann gingen unter. Die Teehäuser banden mehrere Holzboote mit Tauen aneinander und ließen sie von einem Schlepper durch die Schlucht ziehen, eines hinter dem anderen, und kamen so hindurch. Jenseits der Schlucht öffnete sich das Land, die Wasser des Deltas, und aus vielen Wassern wurde eines, breit und schwer, und es lief dem Meer entgegen.


Kanton

Bei Kanton wurde das Wasser breit wie ein See. Der Xijiang traf den Perlfluss, der Perlfluss lief der Mündung zu, und über allem lag der Rauch der Stadt. Hier endete das Süßwasser. Zweimal am Tag kam die Flut herauf und mischte sich ins Wasser, und es schmeckte nach Salz.

Historische Aufnahme einer Dschunkenflotte im Hafen
Eine Flotte von Dschunken im Hafen, dicht an dicht vertäut. Der Pagode und den alten Bauten am Ufer nach vermutlich Kanton.

Die Schiffe legten an den Kais an, zwischen Dampfern und Dschunken und den flachen Booten, die zwischen den Ufern verkehrten und auf denen ganze Familien lebten. Der Tee wurde gelöscht und in die Lagerhäuser gebracht. Dort wurde er noch einmal geprüft und geordnet. Ein Teil ging in Kisten für die Überfahrt, gepresst, mit Blei gefüttert, versiegelt gegen das Salz der See. Ein Teil blieb in Körben, wie er gekommen war. Ein Teil blieb in der Stadt und in Hongkong, in den Teehäusern, wo er am Morgen getrunken wurde, zu kleinen Schalen, neben Reiskuchen und Gebäck. Der größere Teil wartete auf die Schiffe nach Süden.

Wenn die Zeit kam und der Wind stand, wurde geladen. Die Kisten gingen in den Bauch der großen Schiffe, Lage um Lage, und über sie kam anderes Gut, Seide, Porzellan, getrocknete Früchte. Die Taue wurden gelöst. Das Schiff nahm die Tide auf und glitt die Mündung hinab, vorbei an den Forts, an den Inseln, und das Land wurde flach und sank weg. Das Wasser war jetzt offen und salzig, und es trug den Tee aufs Meer.


Über See

Das Meer hatte keine Ufer und keine Richtung als die der Sterne und des Windes. Die Schiffe nahmen Kurs nach Süden, an Hainan vorbei, in die offene See, wo tagelang nichts war als Wasser und Himmel. Der Wind kam stetig aus einer Richtung, die Segel standen, und die Schiffe liefen Tag und Nacht. Der Tee lag im Bauch der Schiffe, im Dunkeln, dicht gepackt, und nahm langsam das Salz der Luft an.

Auf denselben Schiffen fuhren Menschen. In jenen Jahren lag das Land im Norden in Unruhe, die Felder gaben nicht genug her, die Abgaben stiegen. Viele brachen auf nach Süden. Sie kamen aus Guangdong und Fujian, aus den Dörfern hinter den Häfen, und verdingten sich für die Überfahrt, gegen einen Lohn, der erst drüben abgearbeitet wurde. Unter Deck lagen sie eng, Mann an Mann, mit ihren Bündeln, mit dem wenigen, das sie mitnahmen. Es war heiß und stickig, und manche kamen nicht an. Über ihnen lag der Tee. Beide fuhren nach Süden, der Tee und die Menschen, in denselben Schiffen, über dasselbe Wasser, derselben Küste entgegen.

Nach Wochen tauchten die Küsten auf, grün und flach, mit Palmen dahinter und Bergen im Dunst. Die Schiffe liefen die Häfen an, Malakka, Penang, Kuala Lumpur, Ipoh. Der Tee wurde gelöscht und in die Lagerhäuser der Teehändler gebracht. Die Menschen gingen von Bord, durch die Kontrollen, in die Unterkünfte der Werber, und von dort weiter, in die Gruben und auf die Plantagen. Beide kamen an, und beide blieben.


Die Bottiche

In Malaya stand die Sonne anders. Sie stand hoch und nah, das ganze Jahr, ohne Frühling und ohne Herbst, und die Luft war dick von Wasser. Wo die Berge von Liubao kühl gewesen waren und feucht, im Nebel, war es hier heiß und feucht, ohne Unterlass. In den Ebenen lagen die Zinngruben, aufgerissene rote Erde, Wasser in den Löchern, Pumpen, die Tag und Nacht liefen. An den Hängen standen die Plantagen, Baum hinter Baum, in Reihen, so weit das Auge reichte. Hierher waren die Menschen aus dem Norden gekommen, und hierher kam der Tee.

In den Gruben arbeiteten sie von früh bis spät, im Schlamm, im Wasser bis zu den Knien, unter einer Sonne, die nicht nachließ. Sie wuschen das Erz, schaufelten, trugen, standen stundenlang im Nassen. Der Schweiß lief und kam nicht zur Ruhe. Vor den Gruben standen große Bottiche aus Holz. Am Morgen wurde Tee hineingegeben, eine Handvoll grober Blätter, dunkel und alt, und kochendes Wasser darüber. Tagsüber wurde nachgefüllt, Blatt um Blatt, Wasser um Wasser. Erst wenn der Satz den halben Bottich füllte, wurde er ausgeräumt und neu angesetzt. In der Hitze, die alles verdarb, verdarb der Tee nicht. Über den Bottichen stand der Dampf, und in dem Dampf ging Xøçeřamļëu̇ auf, blieb einen Atemzug und verwehte.

Bevor sie in die Gruben stiegen, kamen die Arbeiter mit ihren Kannen und füllten sie am Bottich. Sie tranken den ganzen Tag, in der Pause, am Abend. Der Tee nahm ihnen die Hitze, trieb den Schweiß heraus und brachte ihn zugleich zur Ruhe, löste, was das fette Essen schwer machte, hielt den Leib aufrecht, wo das Wasser allein ihn nicht hielt. Sie nannten ihn das Wasser, das am Leben hält. Was in den Bergen von Liubao gewachsen war, gepflückt von Bauern im Frühjahr, getreten in Körbe, über Flüsse und über das Meer getragen, kam hier an, in einer blechernen Kanne, am Rand einer Zinngrube, in der Hand eines Mannes, der weit von zu Hause war.

Der grobe Tee ging an die Gruben und die Plantagen, an die Arbeiter. Der feine Tee ging in die Häuser der Besitzer und in die Teestuben der Städte, wo er aus kleinen Schalen getrunken wurde. Derselbe Berg, dasselbe Blatt, am Ende geschieden nach dem, der es trank. Die Gruben warben mit dem Tee. Den Angeworbenen wurde freier Tee versprochen, so viel sie trinken konnten, und der Tee hielt sie am Rand der Grube, Tag um Tag, Jahr um Jahr.

Mancher blieb und kam voran. Liu Dazhi kam über das Meer und ging in die Gruben. Jahre später stand er in Kuala Lumpur in der Huozhi-Straße, führte ein eigenes Haus, Guanghuifeng, und handelte mit dem Tee, mit dem er gekommen war. Andere blieben in den Gruben, bis sie nicht mehr konnten, und tranken den Tee bis zuletzt. In den Häusern der Auswanderer wurde er heimisch, von Geschlecht zu Geschlecht, lange nachdem die Gruben geschlossen hatten. Am Abend wurde der Satz aus den Bottichen geräumt, und am Morgen wurde neuer Tee aufgegossen.


Die Stufen

Dann kam der Krieg. Am einundzwanzigsten Oktober 1938 fuhren am Nachmittag die gepanzerten Wagen der Fremden in Kanton ein. Neun Tage zuvor waren sie in der Bucht von Daya an Land gegangen, im Osten, und über Huizhou und Zengcheng auf die Stadt zugerückt. Mit Kanton fiel die Mündung, und der Tee, der den Fluss hinabkam, fand das Meer verschlossen. Im Februar 1939 nahmen sie Hainan und schnitten die Wege übers Meer ab. Im Juni 1940 nahmen sie Shenzhen und schlossen Hongkong ein. Am fünfundzwanzigsten Dezember 1941, am Weihnachtstag, ergab sich Hongkong nach achtzehn Tagen. Nur Macau blieb, portugiesisch und neutral, doch ringsum lag das Meer in fremder Hand, und auch von dort kam nichts mehr hinaus. In den Lagerhäusern lag der Tee und wurde nicht geholt.

Am Oberlauf blieb alles stehen. Die Bauern pflückten noch eine Weile, doch der Tee fand keinen Weg mehr hinaus, der Preis fiel, bis er nichts mehr trug. Die Hütten verkauften, was sie hatten, und wandten sich anderem zu, dem Reis, dem Holz, was eben Brot gab. Die Gärten an den Hängen verwilderten. Die alten Sträucher trieben weiter, ungepflückt, Jahr um Jahr, und niemand stieg mehr hinauf. In Hekou schlossen die Häuser der Händler, eines nach dem anderen. Die Schilder verblassten; die Schriftzüge, die jedes Jahr nachgezogen worden waren, verwitterten. Am Kai lagen keine Kähne mehr.

Das Wasser blieb. Im Frühjahr stieg es wie immer, der Liubaohe schwoll und trübte sich und floss durch das leere Tal hinab. Es trug keine Last mehr.

Am Kai von Hekou blieben die Steinstufen, über die die Körbe zum Wasser hinabgetragen worden waren, Stufe um Stufe. Das Wasser stieg und sank an ihnen, wie es immer getan hatte. Neben dem alten Steg lag ein Kahn im Schlamm, das Tau gelöst oder verfault, und trieb nicht und lag nicht ganz. Über dem Wasser, dünn jetzt und kaum noch da, verteilte sich Xøçeřamļëu̇ ein letztes Mal und sammelte sich nicht wieder.


Glossar

Orte entlang des Weges (in der Reihenfolge der Fahrt)

  • Liubao 六堡 (Liùbǎo) — Bergregion im Kreis Cangwu, Guangxi; Heimat des Tees
  • Hekou 合口 (Hékǒu) — Kai in Liubao, Ausgangspunkt des Weges
  • Liubaohe 六堡河 (Liùbǎohé) — der in Liubao entspringende Fluss
  • Heishi 黑石 (Hēishí) — Dorf und Anbaugebiet bei Liubao
  • Dong'anjiang 东安江 (Dōng'ānjiāng) — Fluss, in den der Liubaohe mündet
  • Libu 梨埠 (Líbù) — Marktort; Umschlag vom Kahn auf das große Holzboot
  • Hejiang 贺江 (Hèjiāng) — Fluss nach Süden zum Xijiang
  • Fengchuan 封川 (Fēngchuān; heute Fengkai 封开) — Grenzort nach Guangdong, mit Zollhaus
  • Xijiang 西江 (Xījiāng) — der große Westfluss, Hauptader nach Kanton
  • Ducheng 都城 (Dūchéng) — Ort im Kreis Yunan; Umschlag auf größere Frachtschiffe
  • Zhaoqing 肇庆 (Zhàoqìng) — Stadt am Xijiang vor der Schlucht
  • Lingyang-Schlucht 羚羊峡 (Língyángxiá) — engste und gefährlichste Stelle des Xijiang
  • Kanton 广州 (Guǎngzhōu) — Hafenstadt, Umschlag zum Meer
  • Perlfluss 珠江 (Zhūjiāng) — Mündungsstrom bei Kanton
  • Hongkong 香港 (Xiānggǎng), Macau 澳门 (Àomén) — Häfen auf dem Weg nach Süden

Orte des Krieges (1938–1941)

  • Bucht von Daya 大亚湾 (Dàyàwān) — Landungsort der japanischen Truppen, Oktober 1938
  • Huizhou 惠州 (Huìzhōu), Zengcheng 增城 (Zēngchéng) — Stationen des Vormarschs auf Kanton
  • Hainan 海南 (Hǎinán) — Februar 1939 besetzt, Abschnitt der Seewege
  • Shenzhen 深圳 (Shēnzhèn) — Juni 1940 besetzt, Abriegelung Hongkongs

Häfen im Süden

  • Malakka 马六甲 (Mǎliùjiǎ), Penang 槟城 (Bīnchéng), Kuala Lumpur 吉隆坡 (Jílóngpō), Ipoh 怡保 (Yíbǎo)

Personen und Handelshäuser

  • Liu Dazhi 刘大志 (Liú Dàzhì) — Auswanderer, später Teehändler in Kuala Lumpur
  • Guanghuifeng 广汇丰 (Guǎnghuìfēng) — seine Teehandlung in der Huozhi-Straße 火治街 (Huǒzhìjiē), Kuala Lumpur
  • Teehäuser in Hekou: Guangshengxiang 广生祥 (Guǎngshēngxiáng), Wansheng 万生 (Wànshēng), Guangyuantai 广元泰 (Guǎngyuántài), Yingji 英记 (Yīngjì), Gongsheng 公盛 (Gōngshèng)

Brauch, Leute, Ding

  • Danjia 疍家 (Dànjiā) — Bootsleute, die mit ihren Familien dauerhaft an Bord leben
  • Hirschtanz 鹿儿舞 (Lù'érwǔ) — ortsüblicher Tanz zum Abschied der Teeboote
  • Getreideregen 谷雨 (Gǔyǔ) — Sonnenperiode Ende April, Beginn der Pflückzeit
  • Dschunke — chinesisches Segelschiff

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Eine Gabe ohne Feinde
吃茶去