I. Überblick
Das 《續茶經》 ist die umfangreichste alte Teeschrift Chinas. Es entstand 1734 im südchinesischen Chong'an, wo Lù Tíngcàn 陸廷燦 als Distriktmagistrat im Anbaugebiet des Wǔyí-Tees 武夷 Dienst tat. Mit rund siebzigtausend Zeichen in drei Bänden und einem Anhang ist es etwa zwanzigmal länger als der Klassiker, den es fortsetzt, das 《茶經》 des Lù Yǔ 陸羽 aus der Tang-Zeit. Wie dieser ist es in zehn Kapitel gegliedert, vom Ursprung des Tees bis zu den Abbildungen, und schließt mit einer Geschichte der staatlichen Teegesetze.
Es ist eine Kompilation. Jeder Abschnitt beginnt mit dem Namen einer älteren Schrift, dann folgen die Worte aus dieser Schrift. So setzt sich das Buch aus den Worten anderer zusammen, der ältesten aus der Tang-Zeit, der jüngsten aus seinem Jahrhundert. Etwa sechsunddreißig sonst verlorene Teeschriften sind nur durch dieses Buch erhalten. 1781 ging das Werk in die kaiserliche Sammlung 《四庫全書》 ein.
II. Der Herausgeber und sein Amt
Lu Tingcan stammte aus Jiādìng 嘉定 bei Shanghai. Sein Geburts- und Sterbejahr sind nicht überliefert, überliefert sind nur seine Namen, der Hofname Zhizhao, auch Fuzhao, und der Beiname Manting. Er war Distriktmagistrat von Chong'an und Anwärter auf eine Sekretärsstelle am Hof. Neben dieser Kompilation hinterließ er Aufzeichnungen und eine Schrift über die Chrysanthemenzucht und gab zwei ältere Werksammlungen neu heraus. Das Ordnen, Sammeln und Neuherausgeben fremder Bücher gehörte zu seiner Arbeit, ehe er sich dem Tee zuwandte.
Das Buch entstand aus seinem Amt. Chong'an lag im Anbaugebiet des Wuyi-Tees, und der Generalgouverneur, den Lu in seinem Vorwort 「制府滿公」, „Generalgouverneur Man", nannte, sandte den Tee als Tribut an den Hof und befragte ihn immer wieder dazu. Lu trank ihn selbst gern. So las er sich durch die Bücher und sammelte, was er fand. Im Amt blieb dafür keine Zeit. Erst nach seiner Versetzung, krank und zu Hause, nahm er die alten Entwürfe wieder zur Hand und ordnete sie zu einem Buch. Die Kompilation begann mit einer Frage des Vorgesetzten und einem Stapel durchgesehener Bücher.
III. Lu Yus zehn Kapitel
Den Aufbau übernahm Lu Tingcan unverändert von Lu Yu (733–804), dem Verfasser des Klassikers, mit denselben zehn Kapiteln, vom ersten, dem Ursprung, bis zum zehnten, den Abbildungen; den unteren Band teilte er in drei Hefte, um alles unterzubringen. Seit Lu Yus Tang-Zeit hatten sich die Teesorten, die Verfahren und die Geräte gewandelt, und vieles, was der Klassiker beschrieb, ließ sich nicht mehr ausführen. Lu Tingcan ordnete und ergänzte Kapitel um Kapitel, ohne die alte Einteilung anzutasten. Nur am Ende fügte er eines hinzu, das bei Lu Yu fehlte, eine Geschichte der staatlichen Teegesetze von der Tang-Zeit an.
Jeder Abschnitt beginnt mit dem Namen seiner Quelle. 「張源茶錄」, „Teeregister des Zhang Yuan", dann folgen die Worte daraus; 「謝肇淛五雜組」, „Miszellen des Xie Zhaozhi", dann die seinen; so geht es Seite um Seite. Die Auszüge reichen von der Tang-Zeit bis in Lu Tingcans Gegenwart und stammen aus jedem Teebuch, das er bekommen konnte; in seinem Vorwort heißt es, er habe das Gesehene 「依茶經之例分之」, „nach dem Vorbild des Klassikers", geordnet. So entsteht eine Mauer aus beschrifteten Zitaten. Die größte Teeschrift des Landes enthält kaum einen Satz, der auf eigener Anschauung über den Tee beruht.
IV. Lauter fremde Bücher
Zwei der zehn Kapitel füllte Lu Tingcan anders, als Lu Yu sie angelegt hatte. Bei Lu Yu handelte das neunte Kapitel von der Auslassung. Im Freien, am Bergtempel, auf dem Felsen unter Kiefern, an Quelle und Höhle ließen sich Schritte und Geräte sparen; in der Stadt aber, im Haus eines Großen, durfte von den vierundzwanzig Geräten keines fehlen, sonst war es um den Tee geschehen. An diese Stelle setzte Lu Tingcan ein Verzeichnis der Schriften über den Tee, das 《茶事著述名目》, dazu ein Verzeichnis und eine Auswahl der Teedichtung. Das Kapitel von der Auslassung trug nun eine Liste fast aller Bücher, die je über den Tee geschrieben worden waren.
Bei Lu Yu meinte das zehnte Kapitel die Abbildung. Der ganze Text des Klassikers sei auf vier oder sechs Bahnen weißer Seide zu schreiben und neben den Sitz zu hängen, damit das Buch vom Ursprung bis zum Ende vor Augen stehe. Lu Tingcan füllte auch dieses Kapitel mit fremder Hand, einem Verzeichnis der Teemalereien aller Zeiten, den zwölf Bildern des Teegeräts, dem 《茶具十二圖》, und einem Bambusofen mit sechs zugehörigen Stücken. Was bei Lu Yu der eigene Text neben dem Sitz war, wurde bei Lu Tingcan ein Katalog dessen, was andere geschrieben, gemalt und gebaut hatten.
Auch das 《茶解》 von Luo Lin aus Cixi (1609) steht unter den Auszügen, das Buch eines Mannes, der seinen Tee selbst anbaute, das dünnste der späten Ming-Teebücher. Es steht nicht an einer einzigen Stelle. Im Kapitel vom Ursprung findet sich Luo Lins Rat, neben den Tee alten Pflaumenbaum, Osmanthus, Magnolie und Kiefer zu setzen, die ihm Schutz vor Frost und Sonne geben, und ihn niemals an ein Gemüsebeet grenzen zu lassen. Im dritten Kapitel, von der Bereitung, steht unter 「羅廩茶解」 sein Absatz über die Verbote beim Pflücken und Bereiten, keine schwitzenden Hände, kein strenger Geruch, kein Wein. So liegt das unmittelbarste der alten Teebücher hier zerteilt, ein paar Sätze unter dem einen, ein paar unter dem anderen Kapitel.
V. Ein paar Seiten über den Wuyi-Tee
Im Jahr 1708 kam der Gelehrte Wang Caotang aus Zhejiang nach Chong'an, um an der Chronik des Wuyi-Gebirges mitzuarbeiten, dem 《武夷山志》. Er wohnte am Fuß des Hauptgipfels und blieb Jahre. In dieser Zeit schrieb er eine kurze Abhandlung über den Tee, das 《茶說》, und beschrieb darin als Erster, wie der Wuyi-Tee bereitet wurde. 1734 nahm Lu Tingcan diese Abhandlung in das dritte Kapitel auf. Die Abhandlung gilt als verloren; bekannt ist sie vor allem durch das Werk.
Das Verfahren, das er aufschrieb, ist bis heute bekannt. Der Wuyi-Tee wurde im späten Frühling zum ersten Mal gepflückt, danach in Abständen ein zweites und drittes Mal; die späteren Blätter wurden feiner, der Geschmack dünner und bitter. Das Pflückgut wurde auf Bambushorden in Sonne und Wind ausgebreitet zur Sonnenwelke, shàiqīng 曬青. Dann wurde es in der Pfanne erhitzt und über Feuer geröstet, beides nacheinander. Der Tee von Yangxian wurde nur gedämpft, der von Songluo und Longjing nur in der Pfanne erhitzt, ihre Farbe blieb rein; allein der Wuyi-Tee bekam beides, und beim Aufbrühen war er halb grün, halb rot, 「半青半紅」, das Grüne von der Pfanne, das Rote vom Feuer. Es ist die älteste genaue Beschreibung des halbfermentierten Tees.
Ein zweites Buch, das 《隨見錄》, kam bei Lu Tingcan in dasselbe Werk, und mit ihm zwei Namen, die der Westen bis heute gebraucht. Der Wuyi-Tee von den Felsen heißt darin Felsentee, yánchá 岩茶, der vom Wasserrand Ufertee, zhōuchá 洲茶, und der Felsentee gilt als der bessere. Den besten unter ihm nennt das Buch den Gongfu-Tee, gōngfu-chá 工夫茶, nach der Mühe seiner Herstellung; darüber steht noch die kleine Sorte, xiǎozhǒng 小種, nach einzelnen Sträuchern benannt, von der ein Hang im Jahr nur wenige Unzen trägt. Gōngfu und xiǎozhǒng erscheinen hier, 1734, zum ersten Mal als Namen von Tee. Aus Wuyi, gōngfu und xiǎozhǒng wurden im Westen Bohea, Congou und Souchong.
Über dieselben Sätze streitet die Teeforschung bis heute. Die einen lesen darin die früheste Beschreibung des Oolong, wūlóngchá 烏龍茶, des halbfermentierten Tees; Cheng Qikun gehört zu ihnen. Die anderen, mit Chen Chuan, lesen die Herstellung eines roten Tees, den der Westen schwarzen Tee nennt. Ob der rote Tee oder der Oolong zuerst da war, hängt an der Deutung dieser einen Stelle. Ein paar Seiten aus zwei fremden Büchern, von Lu Tingcan abgeschrieben, sind das früheste Zeugnis für die Herkunft zweier Teesorten zugleich.
VI. Was nur hier blieb
Die beiden Schriften sind verloren. Was von ihnen bleibt, sind die Seiten, die Lu Tingcan abschrieb. Ohne ihn fehlte die älteste Beschreibung des Wuyi-Verfahrens, und die Namen gōngfu und xiǎozhǒng stünden nirgends. So geht es etwa sechsunddreißig Schriften über den Tee, die sonst nirgends mehr erhalten sind. Lu Tingcans Werk ist der einzige Ort, an dem sie noch zu finden sind. Ihre Titel führt das Verzeichnis im neunten Kapitel, ihre Worte liegen verstreut unter den Auszügen. Lu Tingcan schrieb nichts Neues. Bei ihm blieb das Alte.
Auch die Bearbeiter der kaiserlichen Sammlung nahmen das Buch in ihren Bestand auf. In ihrer Notiz steht, daß es genüge, das Buch aufzuzeichnen und zu bewahren, um der Textforschung zu dienen, 「錄而存之,亦足以資考訂」. Eine Sammlung von Zitaten taugt, um andere Texte zu prüfen und Verlorenes zu ergänzen. Geschätzt wurde das Bewahren.
VII. Was er alles aufnahm
Eine kritische Neuausgabe des Buches stößt auf ein anderes Problem. Lu Tingcan prüfte seine Vorlagen nicht immer und kürzte und änderte beim Abschreiben. Wo die Vorlage noch da ist, läßt sich das berichtigen, die Herausgeber gehen auf das Original zurück. Bei den verlorenen Schriften gibt es kein Original mehr. Was Lu Tingcan von ihnen aufschrieb, ist die einzige Fassung, und ob er sie traf, ist nicht mehr zu sagen. Das Buch bewahrte das Alte und veränderte es im Bewahren.
Lu Tingcan nahm auch die Spielereien auf. Xu Yanquan schrieb den Lebenslauf eines Klausners namens Tee, das 《六安州茶居士傳》. Sein Geschlecht ist zahlreich und über die Welt verzweigt. Liu'an ist die Hauptlinie, Yangxian, Luojie, Wuyi und Kuanglu sind Nebenzweige, Mengshan ein weiterer Ableger. Auch das Bildlob des Teegeräts, das 《茶具圖贊》 des Shen'an Laoren von 1269, nahm Lu Tingcan auf, jene zwölf Geräte aus dem zehnten Kapitel. Darin trägt jedes Gerät einen Beamtennamen. Das Bambus-Röstkörbchen heißt Zeremonienmeister Wei (Wei für Bambusleder), die Metallreibe Richter Jin (Jin für Metall), das Sieb Geheimrat Luo (Luo für Sieb), der Bambusquirl Vizefeldherr Zhu (Zhu für Bambus). Der Stoff gibt den Familiennamen, das Amt die Tätigkeit. Den Tee zu einem Geschlecht, die Geräte zu einem Kollegium, auch den Scherz hob das Buch für andere auf.
VIII. Das Buch im größeren Buch
Das größte Teebuch des Landes kam 1781 selbst in die größte Büchersammlung des Reiches, die kaiserliche Sammlung. Lu Tingcan hatte seinem Werk den Klassiker des Lu Yu vorangestellt, das Original, das er fortsetzte. Die Bearbeiter strichen es. Der Klassiker laufe längst für sich, hieß es, ein fortsetzendes Buch dürfe das ältere nicht verdecken, 「未可以續補之書掩其原目」. Sie behielten nur Lu Tingcans Text. So steht die Fortsetzung in der großen Sammlung ohne das Buch, das sie fortsetzt.
Glossar
Begriffe
shàiqīng 曬青 — Sonnenwelke; Welken der Blätter in Sonne und Wind, erster Schritt der Wuyi-Bereitung.
bànqīng-bànhóng 半青半紅 — „halb grün, halb rot"; das Aussehen des fertigen Wuyi-Tees, grün vom Pfannenrösten, rot vom Feuer.
yánchá 岩茶 — Felsentee; Wuyi-Tee von den Felshängen, höher geschätzt als der Ufertee.
zhōuchá 洲茶 — Ufertee; Wuyi-Tee vom flachen Land am Wasser.
gōngfu-chá 工夫茶 — die beste Sorte des Wuyi-Tees; der Name bedeutet „Sorgfalt, Mühe" und wurde im Westen zu „Congou".
xiǎozhǒng 小種 — seltene, nach einzelnen Sträuchern benannte Spitzensorte; Ursprung des westlichen „Souchong".
wūlóngchá 烏龍茶 — Oolong, halbfermentierter Tee.
hóngchá 紅茶 — wörtlich „roter Tee"; im Westen „schwarzer Tee" genannt.
chá fǎ 茶法 — staatliche Teegesetze; eigenständiger Anhang des 《續茶經》.
hòubǔ zhǔshì 候補主事 — Anwärter auf eine Sekretärsstelle am Hof; Wartebeamter mittlerer Rangstufe.
Gǔyǔ 穀雨 / Lìxià 立夏 — Sonnentage „Kornregen" (Mitte April) und „Sommeranfang" (Anfang Mai); Rahmen der ersten Wuyi-Pflückzeit.
Kapitelnamen
yī zhī yuán 一之源 — Erstes Kapitel, „Der Ursprung".
sān zhī zào 三之造 — Drittes Kapitel, „Die Bereitung".
jiǔ zhī lüè 九之略 — Neuntes Kapitel, „Die Auslassung" bei Lu Yu / Verzeichnis der Schriften bei Lu Tingcan.
shí zhī tú 十之圖 — Zehntes Kapitel, „Die Abbildung" bei Lu Yu / Verzeichnis der Bilder und Geräte bei Lu Tingcan.
Bücher
《茶經》 (Chájīng) — „Klassiker des Tees", Lù Yǔ, um 760; das erste Werk über den Tee, in zehn Kapiteln.
《續茶經》 (Xù Chájīng) — „Fortsetzung des Klassikers des Tees", Lù Tíngcàn, 1734; mit rund 70 000 Zeichen die größte alte Teeschrift.
《茶解》 (Chájiě) — Schrift des Luo Lin, 1609; knapp, aus eigener Anschauung; im 《續茶經》 in verstreute Auszüge zerlegt.
《茶說》 (Cháshuō) — Abhandlung des Wang Caotang; älteste genaue Beschreibung der Wuyi-Bereitung, nur durch das 《續茶經》 erhalten.
《隨見錄》 (Suíjiànlù) — verlorene Schrift; aus ihr bewahrt das 《續茶經》 die Namen yánchá, zhōuchá, gōngfu und xiǎozhǒng.
《茶事著述名目》 (Cháshì Zhùshù Míngmù) — Lu Tingcans Bibliographie der Tee-Literatur, im neunten Kapitel.
《茶具十二圖》 (Chájù Shí'èr Tú) — „Zwölf Bilder des Teegeräts", im zehnten Kapitel aufgenommen.
《茶具圖贊》 (Chájù Túzàn) — „Bildlob des Teegeräts", Shen'an Laoren, 1269; die zwölf Geräte als zwölf Beamte.
《四庫全書》 (Sìkù Quánshū) — die kaiserliche Sammlung von 1781, in die das 《續茶經》 aufgenommen wurde.
《武夷山志》 (Wǔyí Shānzhì) — „Chronik des Wuyi-Gebirges", an der Wang Caotang ab 1708 mitarbeitete.
《六安州茶居士傳》 (Liù'ānzhōu Chá Jūshì Zhuàn) — humoristischer Lebenslauf eines Klausners namens Tee, von Xu Yanquan.
Weitere Werke Lu Tingcans: 《南村隨筆》 (Náncūn Suíbǐ), Aufzeichnungen aus Nancun; 《藝菊志》 (Yìjú Zhì) über Chrysanthemenzucht; 《嘉定四先生集》 (Jiādìng Sì Xiānshēng Jí) und 《陶庵集》 (Táo'ān Jí) gab er neu heraus.
Personen
Lù Yǔ 陸羽 (733–804) — Tang-Zeit; Verfasser des 《茶經》.
Lù Tíngcàn 陸廷燦 — aus Jiading; Magistrat von Chong'an; Verfasser des 《續茶經》. Hofname Zhízhāo 秩昭 (alternativ Fúzhào 扶照), Beiname Màntíng 幔亭.
Wáng Cǎotáng 王草堂 — eigentlich Wáng Fùlǐ 王復禮; Gelehrter aus Zhejiang; Verfasser des 《茶說》.
Luó Lǐn 羅廩 — aus Cixi; Verfasser des 《茶解》.
Shěn'ān Lǎorén 審安老人 — „der Alte von Shen'an"; Verfasser des 《茶具圖贊》.
Zhāng Yuán 張源 — Ming-Zeit; Verfasser des Chálù 《茶錄》, im 《續茶經》 oft zitiert.
Xiè Zhàozhì 謝肇淛 — Ming-Zeit; Verfasser des Wǔzázǔ 《五雜組》, im 《續茶經》 zitiert.
Xú Yánquán 徐岩泉 — Verfasser des 《六安州茶居士傳》.
Chéng Qǐkūn 程啟坤 / Chén Chuán 陳椽 — moderne Teeforscher; deuten dieselbe Wuyi-Stelle als Ursprung des Oolong bzw. des roten Tees.
Orte und Tee-Regionen
Jiādìng 嘉定 — bei Shanghai, Geburtsort Lu Tingcans (heute Nanxiang).
Chóng'ān 崇安 — Amtssitz Lu Tingcans im Anbaugebiet des Wuyi-Tees.
Cíxī 慈溪 — Heimat des Luo Lin.
Wǔyí 武夷 — Tee-Gebirge im Norden Fujians.
Yángxiàn 陽羨, Sōngluó 松蘿, Lóngjǐng 龍井 — historische Tee-Regionen, im 《茶說》 zum Vergleich genannt.
Liù'ān 六安, Luójiè 羅岕, Kuānglú 匡廬, Méngshān 蒙山 — Tee-Regionen, im 《六安州茶居士傳》 als „Verwandte" des Klausners Tee genannt.
Handelswörter
Bohea / Congou / Souchong — englische Teehandelsnamen aus Wǔyí 武夷, gōngfu 工夫 und xiǎozhǒng 小種.
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