Chapu — ein Handbuch des losen Tees, 1440

《茶譜》— ein Handbuch des losen Tees, 1440

Im neunten Monat des Jahres 1391, im vierundzwanzigsten Jahr der Hongwu-Ära der frühen Ming, ging ein kaiserlicher Erlass an die Teebauern der Tributgebiete. Die zwei wichtigsten Anbaugebiete waren damals 建寧 Jiànníng im heutigen Fujian und 陽羨 Yángxiàn im heutigen Jiangsu. Beide hatten seit der Song-Zeit gepresste Teeziegel nach Nanjing geschickt, Ziegel, die im Mörser zerstoßen, im Reibstein gemahlen, im Sieb gesiebt und am Schluss in der Schale aufgeschlagen wurden, bis weißer Schaum entstand. Diese Form des Tees, fast vierhundert Jahre alt, sollte mit jenem Erlass enden.

Was wir heute als Wortlaut kennen, ist nicht der Erlass selbst. Es ist eine Aufzeichnung aus dem späten Ming. Der Beamte und Sammler 沈德符 Shēn Défú (1578–1642) trug die Stelle zweihundert Jahre später in seinen Wànlì Yěhuòbiān 《萬曆野獲編》 ein:

「至洪武二十四年九月,上以重劳民力,罢造龙团,惟采茶芽以进。」

Im neunten Monat des vierundzwanzigsten Jahres Hongwu, weil die Mühe des Volkes zu groß sei, ließ der Kaiser das Pressen der Drachen-Ziegel einstellen und nur noch Teeknospen zum Tribut bringen.

Shen Defu schrieb weiter, der Erlass habe „die Quelle aller folgenden Trinksitten" eröffnet und der Großahnherr habe „das Herz aller späteren Trinker schon vor ihnen gehabt". Diese Wendung übergeht zweihundert Jahre. Zwischen 1391 und dem Aufkommen des heutigen Aufgießens loser Teeblätter, in den Schriften von 張源 Zhāng Yuán um 1595 und 許次紓 Xǔ Cìshū von 1597, liegen noch immer rund zwei Jahrhunderte, in denen die Form des Tees weder die alte noch die neue war.

Genau in diese Zwischenzeit, fast genau auf ihre Mitte, fällt ein Buch. Im Jahr 1378, im elften Jahr Hongwu, wurde der siebzehnte Sohn des Großahnherrn geboren. Dreizehn Jahre später, in jenem neunten Monat, in dem der Erlass die Hauptstadt verließ, wurde der Junge zum Fürsten von Ning erhoben. Neunundvierzig Jahre nach dem Erlass, im fünften Jahr Zhengtong (1440), siebenundsechzig Lebensjahre weiter, legte er in 南昌 Nánchāng ein etwa zweitausend Schriftzeichen langes Manuskript aus der Hand. Es trug den Titel 《茶譜》 Chá Pǔ, „Handbuch des Tees". Es war nicht das letzte Buch des Song-Tees. Es war auch nicht das erste Buch des heutigen losen Tees. Es war das Buch eines Mannes, der dazwischen lebte.


II. Zhū Quán 朱權, der Verfasser

朱權 Zhū Quán wurde am ersten Tag des fünften Mondmonats des elften Jahres Hongwu, am 27. Mai 1378, in 金陵 Jīnlíng, dem heutigen Nanjing, geboren. Seine Mutter war eine Konkubine aus dem Hause Yang. Er war der siebzehnte Sohn des Großahnherrn 朱元璋 Zhū Yuánzhāng, des Begründers der Ming-Dynastie. Im neunten Monat 1391, dreizehn Jahre alt, erhielt er den Titel eines Fürsten von Ning. Zwei Jahre später, 1393, trat er das Lehen in 大寧 Dàníng an, im heutigen Ningcheng in der Inneren Mongolei, einem Grenzort jenseits des Xifeng-Passes, zwischen den Garnisonen von Liaodong im Osten und Xuanfu im Westen. Sein Haushalt umfasste achtzigtausend Mann gepanzerter Truppen, sechstausend Streitwagen und die Kavallerie der drei Doyan-Garnisonen. Unter den Söhnen des Begründers, die als Grenzfürsten dienten, hieß es: „Der Yan-Fürst ist tüchtig im Kampf, der Ning-Fürst ist tüchtig im Plan."

Im zehnten Monat des ersten Jahres Jianwen (1399), Zhu Quan war einundzwanzig, verschleppte ihn sein älterer Bruder 朱棣 Zhū Dì, der Yan-Fürst, in den vier Jahre dauernden Aufstand gegen den jungen Kaiser Jianwen. Zhu Di erschien als Bruder und ließ Zhu Quans Familie und Truppen festnehmen. Drei Jahre später, 1402, fiel Nanjing, Jianwen verschwand, und Zhu Di bestieg den Thron als Kaiser Yongle. Im zweiten Monat des ersten Jahres Yongle (1403) erhielt Zhu Quan ein neues Lehen: Nanchang, eine Provinzhauptstadt im Süden, weit entfernt von der Nordgrenze und ihren Truppen.

In Nanchang lebte Zhu Quan die folgenden fünfundvierzig Jahre. Er zog sich vom politischen Leben zurück, ohne ganz aus ihm zu verschwinden. Im dritten Jahr Xuande (1428) ersuchte er den Kaiser um Land in den Nachbargemeinden der Stadt; im vierten Jahr Xuande wandte er sich gegen eine geplante Klassifizierung der kaiserlichen Verwandtschaft, und als der Kaiser ungehalten reagierte, reichte er eine Demutsbitte ein. Im Übrigen schrieb er. Über siebzig Werke werden ihm zugeschrieben, etwa dreißig sind erhalten. Darunter 《通鑑博論》 zur Geschichte, 《漢唐秘史》 zu den Han- und Tang-Geheimchroniken, 《文譜》 und 《詩譜》 zur Literatur, 《家訓》 zur häuslichen Erziehung. Das berühmteste Werk ist 《太和正音譜》, der erste theoretische Traktat über die Zaju-Dramen der Yuan-Zeit, der bis heute zu den Grundwerken der chinesischen Theatergeschichte gehört. Daneben 《神奇秘譜》, die früheste gedruckte Sammlung von Notationen für die siebensaitige Qin-Zither, in der unter anderem die Stücke 《廣陵散》, 《高山》 und 《流水》 überliefert sind, die ohne dieses Buch verloren wären.

Zhu Quan nannte sich in diesen Jahren 臞仙 Qú Xiān, den „mageren Unsterblichen", 涵虛子 Hán Xū Zǐ, „der die Leere umfasst", und 丹丘先生 Dān Qiū Xiānshēng, „Herr vom Zinnoberberg". Er trat in seinen letzten Jahren in den Jingming-Zweig des Daoismus ein und wurde nach seinem Tod im daoistischen Gewand und mit daoistischer Kopfbedeckung bestattet. Er starb am fünfzehnten Tag des neunten Monats des dreizehnten Jahres Zhengtong (1448), siebzig Jahre alt, posthum mit dem Titel 獻 Xiàn geehrt. Acht Jahre zuvor, 1440, hatte er das Manuskript des 《茶譜》 abgeschlossen.

Vom Erlass seines Vaters trennen es neunundvierzig Jahre. Vom Traktat des letzten Song-Kaisers über das Punktieren des Tees, dem 《大觀茶論》 von 1107, trennen es dreihundertdreiunddreißig.


III. Tuán-Chá und Sàn-Chá. Was gepresst wurde und was nicht.

Im Jahr 977, dem zweiten Jahr Taipingxingguo der frühen Song, ließ Kaiser Song Taizong im Distrikt Jian'an im heutigen Fujian eine kaiserliche Teefarm einrichten. Sie hieß 北苑 Běi Yuàn, „Nördlicher Garten". Die Felder lagen am Fuß des Fenghuang-Bergs im heutigen 建甌 Jiàn'ōu, am Oberlauf des Jian-Flusses. Aus den Frühjahrsknospen dieser Felder wurden gepresste Teeziegel hergestellt, in den höchsten Sorten unter zwei Zoll groß, geprägt mit Drachen und Phönixen, mit Blumen und Gräsern. Ein Ziegel wog zwischen sechzig und achtzig Gramm. Auf der Höhe der Nordsong-Zeit zählte man im Umkreis des Bei Yuan tausenddreihundertsechsunddreißig Brennöfen, davon zweiunddreißig staatliche. Die Tee-Bücher, die im vorigen Jahrhundert in dieser Reihe besprochen wurden, 《茶錄》 Chá Lù des 蔡襄 Cài Xiāng aus dem Jahr 1051 und 《大觀茶論》 Dàguān Chálùn des Kaisers 徽宗 Huīzōng von 1107, beschreiben diesen Tee. Zhu Quan selbst nennt ihn in seinem Vorwort:

「至仁宗時,而立龍團、鳳團、月團之名,雜以諸香,飾以金彩,不無奪其真味。」

Bis in die Renzong-Ära kamen die Namen Drachen-Ziegel, Phönix-Ziegel, Mond-Ziegel auf, vermischt mit Duftstoffen, verziert mit goldenen Farben, und dies nahm nicht selten dem Tee seinen wahren Geschmack.

Bis ein solcher Ziegel den Hof erreichte, war er sieben Stufen weit gegangen. Im Frühjahr wurden vor Sonnenaufgang die Knospen gepflückt (採 cǎi). Sie wurden über Dampf in einem Bambuskorb gewelkt (蒸 zhēng) und in einer Holzpresse vom Saft befreit (榨 zhà). Dann begann das Reiben (研 yán): in einem Steinbecken wurde Wasser zugegeben und gemahlen, bis es trocken war; das war ein 水 shuǐ. Für die Spitzensorten 龍團勝雪 Lóngtuán Shèngxuě und 白茶 Báichá wurde sechzehnmal Wasser zugegeben und gemahlen, sechzehn shuǐ. Für normalen Tributtee zwölf, für die kleinen Drachen-und-Phönix-Ziegel vier, für die großen zwei. Anschließend wurde die Paste in silberne Formen gedrückt (入模 rù mú), die mit Reliefs eingraviert waren, in geringer Hitze getrocknet (過黃 guò huáng) und auf einer Schnur gefädelt nach Nanjing oder Bianjing geschickt (入貢 rù gòng).

Diese sieben Stufen sind die Mühe, die der Erlass von 1391 als „重勞民力 zhòng láo mín lì, zu schwere Belastung des Volkes" bezeichnete. Die Mongolen, die im dreizehnten Jahrhundert das Song-Reich gestürzt hatten, hatten kein Interesse an dieser Form. Die Bei-Yuan-Felder verfielen langsam; 1302 verlegte die Yuan-Verwaltung das kaiserliche Teefeld in die Wuyi-Berge südwestlich davon, aber auch dort blieb es ein Ziegel-Tee. Erst Hongwu, ein Mann von bäuerlicher Herkunft, schaffte den Ziegel-Tribut ab. An seine Stelle traten 茶芽 chá yá, lose Teeknospen, in vier Sorten: 探春 Tànchūn, 先春 Xiānchūn, 次春 Cìchūn, 紫筍 Zǐsǔn.

Aber der Wechsel der Tributform war nicht der Wechsel der Trinkform. Shen Defus „Quelle aller folgenden Trinksitten" überspringt diesen Unterschied. Zhu Quans 《茶譜》 von 1440 beschreibt etwas anderes als das, was heute in einer chinesischen Teestube geschieht. Die erste Anweisung seines Buchs lautet:

「於穀雨前,採一槍一旗者,制之為末,無得膏為餅。」

Vor dem Getreideregen-Termin pflücke man Triebe mit einer Speerspitze und einer Fahne, mache sie zu Pulver, und presse sie nicht zu Ziegeln.

Das Blatt wird nicht mehr gepresst. Aber es wird zu Pulver gemacht. In der Schale wird es weiterhin mit dem Bambusquirl aufgeschlagen, bis sich Schaum bildet. 雲頭雨腳 yún tóu yǔ jiǎo, „Wolkenköpfe und Regenfüße", nannte Zhu Quan ihn. Was 1440 niedergeschrieben wird, ist eine vereinfachte Form des Song-Punktierens: das Ziegelpressen fällt weg, das Mahlen, Sieben und Aufschlagen bleiben. Das eigentliche Aufgießen loser Blätter, ohne Mahlen und ohne Quirl, beschreiben erst Zhāng Yuán in seinem 《茶錄》 um 1595 und Xǔ Cìshū in seinem 《茶疏》 von 1597. Zwischen Hongwus Erlass und dieser späten Ming-Form liegen die zweihundert Jahre, die Shen Defus Satz übergeht. Zhu Quans Buch steht ungefähr auf ihrer Mitte.

Was vom Tuan-Cha heute noch existiert, sind entferntere Verwandte als manche meinen. Die Pu'er-Ziegel und -Fladen aus Yunnan, die Bai-Cha-Fladen aus Fuding, die Liubao-Ziegel aus Wuzhou, die Xiaguan-Sondersorten aus dem westlichen Yunnan: sie sind gepresste Tees, und ihre Form geht in der Linie der gepressten Tees Chinas zurück. Aber ihre Herstellung umgeht das Reiben unter Wasser, das Pressen mit Silberformen, das Mahlen in der Schale. Sie werden mit Wasser aufgegossen, nicht mit dem Quirl aufgeschlagen. Die eigentliche Wiederherstellung des Song-Verfahrens, das 研膏蒸青茶 Yán-Gāo Zhēngqīng-Chá, der gedämpfte und unter Wasser zur Paste geriebene Tee, wird seit etwa 2014 in Jian'ou wieder versucht. 劉瑞君 Liú Ruìjūn, ein dortiger Teebauer, studiert seit jenem Jahr die alten Schriften und versucht, das Verfahren zu rekonstruieren. Die Stätte des kaiserlichen Brennofens Bei Yuan am Fuß des Fenghuang-Bergs wurde 2013 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt. Die Mengen sind klein, die Tees verlassen China selten.


IV. Sechzehn Abschnitte

Das 《茶譜》 zählt nach einer Einleitung sechzehn Abschnitte. Sie folgen einer eigenen Ordnung: zwei zur Ware, ein langer zum eigentlichen Aufschlagen, einer zum Duften mit Blüten, dann zehn zu den Geräten, dann zum Wassersieden und zur Wasserwahl.

1. Pǐn Chá 品茶. Vom Auswählen des Tees.

Vor dem Termin des Getreideregens, dem sechsten der vierundzwanzig Sonnenperioden im chinesischen Bauernkalender (etwa zwanzigster April), wird ein Trieb mit einer Knospe und einem Blatt gepflückt, 一槍一旗 yī qiāng yī qí, „eine Speerspitze und eine Fahne". Er wird zu Pulver gemacht und nicht zu Ziegeln gepresst. Keine Duftstoffe, kein Gold. Ein guter Tee schmeckt „klar süß und duftend, mit langem Nachgeschmack". Allein dem Stein-Moos-Tee vom Berg Meng in Shandong, sagt Zhu Quan, gebühre der Rang eines Unsterblichen unter den Tees. Am Ende des Abschnitts steht ein medizinischer Hinweis: Tee sei kalter Natur, wer nicht krank sei, solle nicht zu viel davon trinken.

2. Shōu Chá 收茶. Vom Aufbewahren.

Der Tee wird in Blätter des Bambusgrases gewickelt und in einen hölzernen Tee-Trockenkorb gelegt. Alle zwei oder drei Tage wird er bei einer Wärme „wie der Körper eines Menschen" nachgewärmt. Mehr nicht.

3. Diǎn Chá 點茶. Vom Punktieren des Tees.

Der längste Abschnitt des Buches. Ein Knabe stellt einen Räucher-Tisch und einen Tee-Brenner auf. Ein zweiter Knabe holt die Geräte. Mit einem Schöpfer wird Quellwasser in den Tee-Krug geschöpft und über dem Brenner gekocht. Dann wird der Tee im Reibstein zu Pulver gerieben, in der Mühle fein gemahlen, im Sieb gesiebt. Wenn die Bläschen im Wasser die Größe von Krabbenaugen erreichen, wird das Pulver dem Gastkreis entsprechend in eine große Schale gegeben. Mit dem Bambusquirl wird so aufgeschlagen, dass der Schaum nicht weicht: Wolkenköpfe oben, Regenfüße unten. Aus der großen Schale wird in kleinere Schalen verteilt, die auf einem Bambusgestell stehen. Der Knabe trägt sie vor. Der Gastgeber erhebt sich und reicht dem Gast eine Schale: „Dir zum Ausgießen der reinen Brust." Der Gast erhebt sich, nimmt die Schale entgegen und antwortet: „Ohne dies könnte ich die einsame Schwermut nicht brechen." Beide setzen sich wieder. Erst nach dem Trinken zieht sich der Knabe mit den Schalen zurück. Bei langem Gespräch werden die Höflichkeiten dreimal wiederholt, dann werden Qin-Zither und Schachbrett geholt.

Dieser Vorgang heißt im Cha Pu weiterhin „Punktieren". Aber das, was punktiert wird, ist nicht mehr ein Ziegel. Es ist Pulver, gerieben aus losen Blättern.

4. Xūn Xiāng Chá Fǎ 熏香茶法. Vom Räuchern mit Blüten.

Eine Methode, Tee mit dem Duft von Blüten zu durchdringen: Blütenblätter werden mit dem Tee in einem Gefäß geschichtet, die Schicht wird mit Papier abgedeckt, der Tee wird über Dampf erwärmt, bis er den Duft annimmt. Wenn die Blüte zu nass war, sagt Zhu Quan, verdirbt der Tee. Es ist die früheste systematische Beschreibung dessen, was später als Jasmintee und Osmanthustee bekannt werden wird.

5. Chá Lú 茶爐. Vom Brenner.

Aus Kupfer oder Eisen gegossen, sieben Zoll hoch, mit einem schmalen Loch unten für die Luft, einem breiteren oben für den Kessel.

6. Chá Zào 茶竈. Vom Herd.

Dieser Abschnitt ist Zhu Quans eigene Erfindung. Aus Lehm gebrannt, vier Beine, in der Mitte ein Brennloch, oben eine Aussparung für den Krug. Eine kleine, einfache Form, geeignet auch im Freien, an einem Bergpfad oder in einem Bambushain.

7. Chá Mó 茶磨. Von der Tee-Mühle.

Aus dunkelgrünem Méng-Stein. In einem flachen Becken wird das gröbere Pulver zwischen zwei Steinen fein gerieben.

8. Chá Niǎn 茶碾. Vom Reibstein.

Aus Kupfer oder Zinn. Eine längliche Wanne, ein Rad, das auf einer Achse hin- und herrollt und das getrocknete Blatt zerstößt.

9. Chá Luó 茶羅. Vom Tee-Sieb.

Ein engmaschiges Tuch aus Bambusschnur, gespannt über einen runden Holzrahmen. Das gemahlene Pulver wird hindurchgesiebt, der gröbere Rückstand wird zurück in die Mühle gegeben.

10. Chá Jià 茶架. Vom Tee-Gestell.

Aus Holz, klein, niedrig. Auf ihm stehen die kleinen Trinkschalen, bevor sie vorgetragen werden.

11. Chá Chí 茶匙. Vom Tee-Löffel.

Aus Gold am besten, aus Silber dann, aus Kokosfaser bei den Armen. Damit wird das Pulver aus dem Sieb in die Schale geschöpft.

12. Chá Xiǎn 茶筅. Vom Tee-Quirl.

Aus Bambus geschnitten, am unteren Ende in feine Fäden gespalten. Mit ihm wird der Tee in der Schale aufgeschlagen, bis sich der Schaum bildet.

13. Chá Ōu 茶甌. Von der Tee-Schale.

In der Song-Zeit waren die Schalen schwarz glasiert, aus dem Brennofen Jiànyáo 建窯 in Fujian. Der weiße Schaum hob sich auf dem schwarzen Grund. Zhu Quan empfiehlt etwas anderes: „Nichts ist besser als das Porzellan von 饒 Ráo. Der Tee zeigt darauf ein liebliches helles Weiß." Die Brennöfen von Ráozhōu, im heutigen 景德鎮 Jǐngdézhèn in Jiangxi, gerade hundert Kilometer nördlich von Nanchang, produzierten weißes Porzellan. Vom schwarzen Grund auf den hellen Grund. Auf der Song-Schale erschien der weiße Schaum auf Schwarz. Auf der Schale, die Zhu Quan empfiehlt, erscheint die helle Flüssigkeit auf Weiß.

14. Chá Píng 茶瓶. Vom Tee-Krug.

Mit langem Hals und schmaler Tülle, aus Steingut oder Porzellan. Aus ihm wird das heiße Wasser in die Schale gegossen, kontrolliert in dünnem Strahl.

15. Jiān Tāng Fǎ 煎湯法. Vom Sieden des Wassers.

Drei Stufen, wie sie Lu Yu in seinem 《茶經》 dargelegt hatte: Wenn Bläschen wie Fischaugen aufsteigen, ist das erste Sieden. Wenn am Rand des Kessels Bläschen wie Perlen an einer Schnur erscheinen, ist das zweite. Wenn die Wellen schlagen, ist das dritte. Für den Tee ist die Mitte zwischen dem zweiten und dem dritten zu nehmen. Sechs Jahrhunderte nach Lu Yu wiederholt Zhu Quan dessen Bilder fast wörtlich.

16. Pǐn Shuǐ 品水. Vom Auswählen des Wassers.

Eine Liste der Quellen. Das Wasser aus der Mitte des Yangzi bei 中冷 Zhōnglíng steht an erster Stelle, dann das Wasser der Felsenquelle 惠山 Huìshān in Wuxi, dann das der Felsenquelle 虎丘 Hǔqiū in Suzhou. Es folgen Quellen vom Berg Lu, aus den Schluchten und Höhlen, von Schneewasser bis Brunnenwasser. Die Reihenfolge folgt der Liste, die 張又新 Zhāng Yòuxīn in seinem 《煎茶水記》 von 814 aufgestellt hatte, mit kleinen Verschiebungen. Auch hier kehrt Zhu Quan zu Lu Yus Generation zurück, über die ganze Song-Zeit hinweg.


V. Werkzeuge, die geblieben sind

Vier der sechzehn Abschnitte beschreiben Geräte, die aus der Song-Zeit kommen: die Mühle 茶磨, der Reibstein 茶碾, das Sieb 茶羅 und der Quirl 茶筅. Im 《茶具圖贊》 Chájù Túzàn, einem illustrierten Verzeichnis der Song-Teegeräte von 1269, sind sie unter ihren scherzhaften Beamtentiteln aufgeführt: der „Stein-Transporteur", der „Sieb-Geheimrat", der „Bambus-Vize-Meister". Sie waren die Geräte, mit denen ein gepresster Teeziegel zerlegt und in der Schale wieder zum Schaum geschlagen wurde. Der Hongwu-Erlass von 1391 ließ den Ziegel weg. Die vier Geräte blieben.

Sie blieben. Zhu Quans 《茶譜》 brauchte ihre Arbeit weiter. Der Reibstein und die Mühle zerlegten weiterhin etwas. Was sie zerlegten, war nicht mehr ein gepresster Ziegel. Es war ein loses Blatt. Das Sieb trennte weiterhin das feine vom groben Pulver. Der Quirl schlug weiterhin den Schaum auf, der nun yún tóu yǔ jiǎo hieß. Die Generation, die in den Häusern von Nanchang die Mühlen ihrer Väter ererbt hatte, gebrauchte sie weiter, gab aber etwas anderes hinein.

Das Verschwinden dieser vier Geräte aus der chinesischen Teestube kam nicht 1391. Es kam erst hundertfünfzig Jahre später, mit den Schriften von 張源 und 許次紓 in der späten Ming-Zeit. Dort steht das, was heute als chinesisches Teetrinken bekannt ist: lose Blätter in der Kanne, heißes Wasser darüber, kein Mahlen, kein Sieben, kein Quirl. Erst von dort verschwindet der Quirl aus den chinesischen Haushalten. Was er in der Schale erzeugte, die Wolkenköpfe und Regenfüße, verschwindet mit ihm.

Vier Jahreszahlen lassen den Übergang sehen: 1107, 1391, 1440, 1595. Dazwischen die Geräte, die da sind, und das, was sie noch tun.


VI. Quellen, Steine, kein Hof

Was Zhu Quans Buch von den Tee-Schriften der Song-Zeit unterscheidet, ist nicht die Technik. Sein „Punktieren" ist, wie ein moderner Leser bemerkt hat, nur eine Vereinfachung des Song-Punktierens. Was sich verändert hat, ist der Ort, an dem der Tee getrunken wird.

Cài Xiāng hatte sein 《茶錄》 für den Kaiser Renzong geschrieben, als Bericht über die Tribut-Tees von Beiyuan. Huīzōng hatte sein 《大觀茶論》 selbst verfasst, im siebzehnten Jahr seiner Regierung, neunzehn Jahre vor dem Untergang seines Reiches. Beide Bücher gehen vom Hof aus. Zhu Quans Vorwort beginnt anders:

「挺然而秀,鬱然而茂,森然而列者,北園之茶也。泠然而清,鏘然而聲,涓然而流者,南澗之水也。塊然而立,晬然而溫,鏗然而鳴者,東山之石也。癯然而酸,兀然而傲,擴然而狂者,渠也。」

Aufrecht und schön, dicht und üppig, in Reihen aufgestellt: das ist der Tee des Nordgartens. Kühl und klar, klingend und tönend, in Rinnsalen fließend: das ist das Wasser der Südschlucht. In Brocken da, mild durchwärmt, hallend wenn man dagegen schlägt: das ist der Stein des Ostbergs. Mager und säuerlich, einsam und stolz, weit und ungebunden: das bin ich.

Vier Wesen werden nebeneinander gesetzt: der Tee, das Wasser, der Stein, der Verfasser selbst. Keines hat eine Bezeichnung wie 嘉 jiā, „edel", die Lu Yu im 《茶經》 dem Teebaum gab. Keines wird zum Tribut. Sie stehen auf einer Ebene, ohne Hierarchie, und der Verfasser stellt sich als das vierte unter sie. Ein Vorwort, in dem sich ein Beamter nicht mehr als Beamter beschreibt.

In der Einleitung des Buchs setzt Zhu Quan diese Haltung in den Ort des Tee-Trinkens um:

「或會於泉石之間,或處於松竹之下,或對皓月清風,或坐明窗靜牖,乃與客清談款話,探虛玄而參造化,清心神而出塵表。」

Bald trifft man sich zwischen Quellen und Steinen, bald sitzt man unter Kiefern und Bambus, bald hat man den hellen Mond und den klaren Wind vor sich, bald sitzt man am hellen Fenster bei stiller Wand, und mit dem Gast hält man ein klares Gespräch, geht dem Verborgenen nach und nimmt teil am Werden der Dinge, klärt das Herz und tritt aus dem Staub der Welt heraus.

Vier Orte. Keiner davon ist ein Audienzsaal. Quellen, Steine, Kiefern, Bambus, der Mond, der Wind, ein helles Fenster, eine stille Wand. Die Topographie eines Tee-Trinkens, das den Hof verlässt.

Zhu Quans Einleitung enthält den Satz, der die ganze Stellung dieses Buchs in einer Zeile zusammenfasst:

「然天地生物,各遂其性,莫若茶葉,烹而啜之,以遂其自然之性也。予故取烹茶之法,末茶之具。崇新改易,自成一家。」

Alles, was Himmel und Erde hervorbringen, folgt seiner Natur. Nichts entspricht dem Teeblatt so wie das Aufgießen und Schlürfen — so folgt es seiner natürlichen Art. Daher nehme ich die Methode des Aufgießens und die Geräte für das Pulver. Ich erneuere, was umzuändern ist, und gründe eine Schule für mich.

Chóng xīn gǎi yì, zì chéng yī jiā 崇新改易,自成一家. Zhu Quans Selbstbeschreibung. Er ist sich der Veränderung bewusst, aber er stellt sie nicht als Bruch dar. Er erneuert und ändert ab. Er gründet sich seine eigene Schule, ohne sich vor einer anderen zu rechtfertigen.

Zwei kleine Geräteneuerungen seines Buchs gehen in dieselbe Richtung. Der Tee-Herd aus Lehm, die Erfindung des Abschnitts 6, ist eine einfache Form für den Gebrauch im Freien, nicht für einen Audienzraum. Die Tee-Schale aus dem Porzellan von Ráo, im Abschnitt 13 dem schwarzen Jian-Glasur vorgezogen, zeigt eine helle Flüssigkeit auf hellem Grund, nicht den weißen Schaum auf Schwarz, den die Hofzeremonie der Song-Zeit liebte. Beide Veränderungen sind klein. Beide gehen vom Hof weg, in den Hain.

Zhu Quan signierte sein Vorwort mit 涵虛子臞仙書 Hán Xū Zǐ Qú Xiān shū, „geschrieben vom Magern Unsterblichen, der die Leere umfasst". Der siebzehnte Sohn des Begründers der Ming hatte keinen Hof mehr.


VII. Drei Daten

1107 — 大觀元年 — 御撰.

1391 — 洪武二十四年九月 — 罷造.

1440 — 正統五年 — 録.

Dreihundertdreiunddreißig Jahre. Ein Erlass. Ein Handbuch von etwa zweitausend Schriftzeichen.


Anhang. Zwei Stellen aus dem 《茶譜》.

A. Aus dem Vorwort

「挺然而秀,鬱然而茂,森然而列者,北園之茶也。泠然而清,鏘然而聲,涓然而流者,南澗之水也。塊然而立,晬然而溫,鏗然而鳴者,東山之石也。癯然而酸,兀然而傲,擴然而狂者,渠也。

以東山之石,擊灼然之火。以南澗之水,烹北園之茶。自非吃茶漢,則當握拳布袖,莫敢伸也。

本是林下一家生活,傲物玩世之事,豈白丁可共語哉?予法舉白眼而望青天,汲清泉而烹活火,自謂與天語以擴心志之大,符水以副內練之功,得非游心於茶灶,又將有裨於修養之道矣,豈惟清哉?

涵虛子臞仙書。」

Aufrecht und schön, dicht und üppig, in Reihen aufgestellt: das ist der Tee des Nordgartens. Kühl und klar, klingend und tönend, in Rinnsalen fließend: das ist das Wasser der Südschlucht. In Brocken da, mild durchwärmt, hallend wenn man dagegen schlägt: das ist der Stein des Ostbergs. Mager und säuerlich, einsam und stolz, weit und ungebunden: das bin ich.

Mit dem Stein des Ostbergs entzündet man das lodernde Feuer. Mit dem Wasser der Südschlucht kocht man den Tee des Nordgartens. Wer kein Tee-Mensch ist, der ballt die Fäuste im Ärmel und wagt nicht, sie auszustrecken.

Dies ist das Leben eines Hauses unter den Bäumen, ein Sich-Erheben über die Dinge und ein Spiel mit der Welt — wozu sollte ein Ungebildeter sich darüber äußern? Nach meiner Art hebe ich das weiße Auge und schaue zum blauen Himmel, schöpfe das klare Quellwasser und entzünde das lebendige Feuer. So spreche ich, sage ich mir, mit dem Himmel und weite damit das Maß meines Herzens; mit dem Wasser unterstütze ich die innere Übung. Ob das nicht ein Spiel des Herzens am Tee-Herd ist — und ob dies nicht etwas zur Pflege des Wegs beiträgt? Es ist nicht bloß Reinheit.

Geschrieben vom Magern Unsterblichen, der die Leere umfasst.

B. Aus der Einleitung

「盖羽多尚奇古,制之為末。以膏為餅,至仁宗時,而立龍團、鳳團、月團之名,雜以諸香,飾以金彩,不無奪其真味。

然天地生物,各遂其性,莫若茶葉,烹而啜之,以遂其自然之性也。予故取烹茶之法,末茶之具。崇新改易,自成一家。」

Lu Yu hielt das Seltsame und Alte hoch und machte den Tee zu Pulver. Aus dem Sud wurden Ziegel, und bis in die Renzong-Ära kamen die Namen Drachen-Ziegel, Phönix-Ziegel, Mond-Ziegel auf, vermischt mit Duftstoffen, verziert mit goldenen Farben — das nahm nicht selten dem Tee seinen wahren Geschmack.

Alles aber, was Himmel und Erde hervorbringen, folgt seiner Natur. Nichts entspricht dem Teeblatt so wie das Aufgießen und Schlürfen — so folgt es seiner natürlichen Art. Daher nehme ich die Methode des Aufgießens und die Geräte für das Pulver. Ich erneuere, was umzuändern ist, und gründe eine Schule für mich.


Glossar

Bái Chá 白茶„weißer Tee". In Zhu Quans Buch eine Spitzensorte des Bei-Yuan-Tributs der Song-Zeit, in sechzehn shuǐ gerieben. Nicht zu verwechseln mit dem heutigen Fuding-Bai-Cha.

Běi Yuàn 北苑„Nördlicher Garten". Kaiserliche Teefarm der Song-Zeit, gegründet 977, in Jian'an im heutigen Fujian. Stätte des kaiserlichen Brennofens 2013 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt.

Cài Xiāng 蔡襄 (1012–1067) — Beamter und Kalligraph der Nordsong, Verfasser des 《茶錄》 von 1051.

Chá Pǔ 茶譜„Handbuch des Tees". Werk Zhu Quans von 1440, etwa zweitausend Schriftzeichen, sechzehn Abschnitte.

Chájù Túzàn 茶具圖贊„Illustriertes Lob der Teegeräte". Werk eines anonymen Verfassers, 1269, zwölf Song-zeitliche Teegeräte mit scherzhaften Beamtentiteln.

Dàguān Chálùn 大觀茶論 — Traktat des Kaisers Huizong, 1107.

Diǎn Chá 點茶„Punktieren des Tees". In der Song-Zeit das Aufschlagen des Tee-Pulvers in der Schale mit dem Bambusquirl bis zum Schaum. In Zhu Quans Buch derselbe Vorgang, nur mit gemahlenen losen Blättern statt gepresstem Ziegel.

Hán Xū Zǐ 涵虛子„der die Leere umfasst". Einer der drei daoistischen Beinamen Zhu Quans.

Hóngwǔ 洪武 — Regierungsdevise des Begründers der Ming-Dynastie, 1368–1398.

Jǐngdézhèn 景德鎮 — Porzellanstadt in Jiangxi, in der Song-Zeit unter dem Namen Ráozhōu bekannt; Zhu Quan empfahl ihre weißen Schalen.

Liú Ruìjūn 劉瑞君 — Teebauer aus Jian'ou, der seit etwa 2014 das Song-Verfahren des gedämpften, unter Wasser geriebenen Tees zu rekonstruieren versucht.

Lóngtuán Shèngxuě 龍團勝雪„Drachen-Ziegel des Schneeglanzes". Spitzensorte des Bei-Yuan-Tributs, in sechzehn shuǐ gerieben.

Qiāng-Qí 槍旗„Speerspitze und Fahne". Bezeichnung für einen Teetrieb mit einer Knospe (die Speerspitze) und einem Blatt (die Fahne).

Qú Xiān 臞仙„der magere Unsterbliche". Beiname Zhu Quans.

Ráo Cí 饒瓷„Porzellan von Ráo". Weißes Porzellan aus Ráozhōu, dem heutigen Jingdezhen; Zhu Quans bevorzugte Schale.

Sàn Chá 散茶„loser Tee". Tee in Blattform, nicht in Ziegelform. Ab 1391 die Form des Tributs.

Shēn Défú 沈德符 (1578–1642) — Beamter und Sammler der späten Ming, Verfasser des 《萬曆野獲編》 Wànlì Yěhuòbiān, in dem der Wortlaut des Erlasses von 1391 überliefert ist.

Shuǐ 水„Wasser". Beim Reiben des gedämpften Tee-Bündels in der Song-Zeit ein Mahlgang: Wasser wird zugegeben und gemahlen, bis es trocken ist. Lóngtuán Shèngxuě: sechzehn shuǐ. Normaler Tribut: zwölf.

Tuán Chá 團茶„Ziegel-Tee". Aus gedämpften und geriebenen Tee-Blättern in Formen gepresster Tee. Tributform der Song- und Yuan-Zeit.

Wànlì Yěhuòbiān 萬曆野獲編„Aufzeichnungen aus dem stillen Land der Wanli-Ära". Werk Shen Defus, etwa 1606–1619.

Wǔyí Shān 武夷山 — Berggegend in Nordwest-Fujian, ab 1302 Sitz der kaiserlichen Teefarm der Yuan-Zeit.

Xǔ Cìshū 許次紓 (1549–1604) — Verfasser des 《茶疏》 Cháshū von 1597, einer der frühesten Beschreibungen des heutigen Aufgießens loser Blätter.

Yán Gāo 研膏„zum Sud gerieben". Das Reiben der gedämpften Tee-Blätter unter Wasser, das Verfahren der Tuan-Cha-Herstellung der Song-Zeit.

Yún Tóu Yǔ Jiǎo 雲頭雨腳„Wolkenköpfe und Regenfüße". Zhu Quans Bezeichnung für den Tee-Schaum oben in der Schale und die noch nicht aufgelöste Flüssigkeit unten.

Zhāng Yuán 張源 — Verfasser des 《茶錄》 Chá Lù (gleichnamig, aber nicht zu verwechseln mit dem Werk Cai Xiangs) um 1595, einer der frühesten Beschreibungen des heutigen Aufgießens loser Blätter.

Zhāng Yòuxīn 張又新 — Verfasser des 《煎茶水記》 Jiāncháshuǐ Jì von 814, einer Bewertung der berühmten Quellen Chinas; Zhu Quans Quelle für seinen Abschnitt 16.

Zhèngtǒng 正統 — Regierungsdevise des Ming-Kaisers Yingzong, 1436–1449, in deren fünftem Jahr Zhu Quan das 《茶譜》 vollendete.

Zhū Quán 朱權 (1378–1448) — Siebzehnter Sohn des Begründers der Ming-Dynastie. Fürst von Ning, später in Nanchang lebend. Verfasser des 《茶譜》.

Zhū Yuánzhāng 朱元璋 (1328–1398) — Begründer der Ming-Dynastie, regierender Kaiser 1368–1398, Vater Zhu Quans. Erließ 1391 das Verbot der gepressten Drachen-Ziegel.

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Daguan Chalun — der kaiserliche Traktat, 1107 Chalu (Zhang Yuan) — ein Bericht des losen Aufgusses, 1595
吃茶去