Hallo zusammen,
ich schreibe hier meinen ersten Beitrag und hoffe, dass mir jemand helfen kann.
Mein Problem: Mein Matcha gelingt mir einfach nicht. Ich habe mir bereits mehrere Videos angesehen und jeden Schritt genau so befolgt, wie es in den Videos gezeigt wird. Trotzdem ist das Ergebnis am Ende immer eine Art „Trennung“ von Tee und Wasser – es sieht aus, als würden sich Tee und Wasser nicht richtig verbinden.
Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Ich wäre für jede Antwort sehr dankbar!
Vielen Dank im Voraus! Alexa
Hier ist ein Entwurf für deine Antwort im Forum. Der Text ist freundlich, kompetent und direkt auf das Problem von Alexa zugeschnitten, sodass du ihn einfach kopieren und einfügen kannst:
Hallo Alexa,
Der wichtigste Punkt vorweg: Matcha ist kein löslicher Tee (wie Instant-Kaffee), sondern besteht aus extrem fein gemahlenen Teeblättern. Er löst sich also nicht im Wasser auf, sondern bildet eine sogenannte Suspension – die winzigen Teepartikel "schweben" im Wasser. Wenn sich Tee und Wasser bei dir schnell wieder trennen, liegt das meistens an einem der folgenden Faktoren:
1. Das Matcha-Pulver wurde nicht gesiebt
Matcha neigt durch elektrostatische Aufladung extrem zur Klumpenbildung. Wenn man das Pulver nicht vor dem Aufgießen durch ein feines Küchensieb streicht, bleiben winzige, oft unsichtbare Mikroklümpchen zurück. Diese verbinden sich nicht mit dem Wasser und sinken sofort als Satz zu Boden.
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Lösung: Siebe den Matcha immer direkt vor der Zubereitung in deine Schale.
2. Die falsche Rührtechnik (Kreisbewegungen)
In vielen Videos sieht man zwar, wie schnell sich die Hand bewegt, aber die genaue Richtung wird oft übersehen. Wenn du den Matcha im Kreis rührst (wie man es beim Umrühren von Kaffee tut), rotiert das Wasser nur. Das Pulver wird dadurch nicht richtig aufgewirbelt und setzt sich sofort wieder ab.
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Lösung: Nutze einen traditionellen Bambusbesen (Chasen) und bewege deine Hand extrem schnell aus dem Handgelenk in Form eines "W" oder "M". Der Besen sollte dabei locker über den Schalenboden gleiten, ohne fest aufzudrücken. Erst durch diese Zickzack-Bewegung entsteht der feine Schaum, der die Teepartikel in der Schwebe hält.
3. Zu heißes Wasser
Wenn das Wasser zu heiß ist (über 80 °C), "erschrickt" der Tee: Die Proteine verändern sich, das Pulver neigt zum Verklumpen und der Matcha wird zudem sehr bitter.
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Lösung: Die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 70 °C und 80 °C. Lass das kochende Wasser vor dem Aufgießen am besten 5–10 Minuten bei offenem Deckel abkühlen.
4. Das Mischungsverhältnis
Wenn du zu viel Wasser für zu wenig Matcha verwendest, ist die Flüssigkeit zu dünn, als dass sich ein stabiler Schaum bilden könnte, der die Partikel trägt.
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Richtwert für den Alltag (Usucha): Nimm ca. 1,5 bis 2 Gramm Matcha (ca. 1–2 Bambuslöffel oder ein gestrichener Teelöffel) auf nur etwa 60 bis 70 ml Wasser.
Mein Tipp für den nächsten Versuch: Probier es mal mit vorherigem Sieben und der beschriebenen "W-Technik" beim Schlagen – das bewirkt meistens schon Wunder! Manchmal liegt es auch an einer zu einfachen Qualität des Pulvers (Culinary Grade setzt sich schneller ab als feiner Zeremonie-Matcha), aber mit der richtigen Technik lässt sich auch da viel herausholen.
Viel Erfolg und lass dich nicht entmutigen!
Cha-yu
Wow 😍 , danke für die ausführliche Infos. Ich werde probieren. Hoffentlich klappt es. Liebe Grüße, Alexa
ich werde es auch mal probieren. Habe ein extrafein Sieb bestellt.
K.H.