Húběi Dunkler Tee

Strom 川

I · Warum grobes Blatt

Der Tee wuchs am dreißigsten Breitengrad. Auf demselben Streifen, der weiter östlich, am Westsee, den Lóngjǐng (龍井) hervorbringt — einen der berühmtesten Grüntees der Welt. Auch hier, im Hügelland am Südufer des Yangzi, ist der Boden sauer, steht die Luft feucht zwischen den Hängen, treiben die Sträucher seit Jahrhunderten aus.

Daß aus diesem Stück Land einer der gröbsten und politisch folgenreichsten Tees Chinas wurde, lag nicht an der Pflanze. Es lag an einer Nachfrage, die weit im Norden entstand.

Jenseits der Großen Mauer aßen Millionen Menschen Fleisch und Milch und sonst fast nichts. Ihre Körper brauchten, was diese Kost nicht gab — Pflanzenstoffe, die das Fett auflösten, die Verdauung antrieben, den Stoffwechsel am Laufen hielten. Tee gab es. Aber die Hirten in der Steppe setzten sich nicht mit einer Porzellanschale an den Tisch. Sie warfen ein Stück Tee in den Eisenkessel, gossen Wasser darüber, machten Feuer, gaben Salz und Milch dazu — und tranken das den ganzen Tag, jeden Tag, das ganze Jahr.

Die Mengen waren gewaltig. Eine Nomadenfamilie verbrauchte mehrere Kilogramm im Jahr. Hochgerechnet auf die mongolische Steppe, auf die Hochweiden Tibets, auf die Oasen am Tarim — Hunderte Tonnen, jedes Jahr. Kein Genussmittel. Ein Grundnahrungsmittel.

Und ein Grundnahrungsmittel muss billig sein.

Es muss sich pressen und stapeln lassen, damit es auf Kamele paßt. Es muss den monatelangen Transport durch Regen, Sonne und Wüstenwind aushalten, ohne zu verderben. Und es muss in Mengen anfallen, die kein Handpflücker der Welt liefert.

Genau dafür nahm man das grobe Blatt.

Die Rohblätter — Lǎoqīngchá (老青茶), wörtlich „altes grünes Tee" — sind keine Teeblätter im gepflegten Sinne. Es sind Triebe mit vier, fünf, sechs Blättern, groß, lederartig, mit dicken Rippen. Das Material für die Deckschicht zwickt der Pflücker mit einem Eisenring am Finger ab. Das Füllmaterial im Inneren wird mit dem Messer abgeschnitten — ganze Jahrestriebe, mitsamt dem Stängel. Kein Pflücken. Ernten mit der Klinge.

Der Stängelanteil im Füllmaterial beträgt fünfundzwanzig bis sechsunddreißig Prozent. Damit fallen Handpflücken, Sortieren und aufwendige Formgebung weg. Die ganze Produktionskette zielt auf Masse und auf den niedrigen Preis.

Daß sich junge Knospen nicht pressen ließen, stimmt im Übrigen nicht. Báiháo Yínzhēn (白毫銀針), reiner Knospentee, kommt heute auch als Teekuchen in den Handel. Es geht. Es lohnt sich nur nicht, wenn der Abnehmer ein Hirt ist, der den Tee im Kessel kocht und mit Salz trinkt.

Die groben Blätter gehen vier Stationen durch. Shāqīng (殺青) — die heiße Eisenpfanne, drei Sekunden Glut, das Enzym stirbt. Róuniǎn (揉捻) — die Säcke werden auf dem Tisch zur Kugel gerollt, bis der Saft kommt. Fājiào (發酵) — die Haufen werden vier Fuß hoch geschichtet, im Inneren steigt die Temperatur auf sechzig Grad, alle drei Tage wird umgewendet, die Farbe wandert von Grün zu Schwarzbraun. Yāzhì (壓製) — die fermentierten Blätter werden gedämpft, in eine Stahlform gelegt, mit sechzig Pfund pro Quadratzoll zusammengepreßt. Neunzehn Tage in der Trockenkammer.

Was herauskommt, hat einen Namen, der in jeder Sprache derselbe ist: Ziegel.

Vom selben Teestrauch, der am Westsee den Lóngjǐng liefert, nahmen die Bauern hier die groben Blätter für den Ziegel. In der einen Hand die Schale des Gelehrten, in der anderen der Ziegel des Hirten. Es ist derselbe Strauch.

II · Drei Rillen

Im Hügelland am Yangzi gab es seit Jahrhunderten Tee, aber keinen Ziegel. Den Ziegel brachten die Kaufleute aus dem Norden. Im späten achtzehnten Jahrhundert öffnete ein lokaler Teebauer im Dorf Bǎidūn (柏墩) seine Werkstatt für Händler aus der Provinz Shānxī (山西), aus einem Tal westlich des Tàiháng-Gebirges, aus einem Städtchen namens Qíxiàn (祁縣). Sie brachten das Kapital. Er stellte Ort und Wissen. Sie gründeten ein Teehaus. Den Namen brachten die Shānxī-Kaufleute mit: Chángshèngchuān (長盛川).

In Qíxiàn saß die Familie Qú (渠) — die Kaufmannsdynastie, die den Teehandel zwischen dem Yangzi und der mongolischen Steppe kontrollierte. Ihr Familienname bedeutet Kanal, Wassergraben. Shuǐ dào qú chéng (水到渠成): wo Wasser fließt, gräbt es sich seinen Kanal von selbst.

Der Stammvater Qú Tónghǎi (渠同海, 1723–1789) trug den Beinamen Bǎichuān (百川) — Hundert Ströme. Wer Qú heißt und Bǎichuān heißt, gibt seinen Söhnen das Wasser im Namen mit. Qú Tónghǎi legte eine Folge von zehn Zeichen fest, nach der alle Nachkommen ihre Namen erhielten: 長源本晉川,榮華萬世年 — langer Quell, ursprüngliches Jìn, Strom. Aus den ersten fünf Zeichen wurden die Vornamen der nächsten fünf Generationen gewählt; aus denselben Zeichen wurden auch die Teehäuser benannt. Chángyuánchuān. Chángshùnchuān. Chángyùchuān. Chángshèngchuān. Am Ende jedes Namens stand 川. Über dem Torbogen des Familienanwesens stehen zwei Zeichen: 納川 — Ströme aufnehmen.

Das Handelshaus Dàshèngkuí (大盛魁) in Hohhot — das größte Shānxī-Unternehmen im Mongoleihandel, siebentausend Angestellte, zwanzigtausend Kamele in der Blütezeit — hieß selbst nicht Chuān. Aber die Teehäuser, die Dàshèngkuí weiter südlich betrieb, hießen Dàyùchuān und Dàchāngchuān. In der Teebranche war man ein Chuān — oder man war nichts.

Das Zeichen ist alt. Auf den Knochen, in die die Wū (巫) vor dreitausend Jahren ihre Fragen an die Ahnen ritzten — Schildkrötenbäuche, Rinderschulterblätter, ins Feuer gehalten, bis sie barsten — steht es schon: drei senkrechte Linien, leicht geschwungen. Strom, in der ältesten aller Schreibweisen.

Diese drei Linien preßten die Teehäuser in ihre Ziegel. Erst die Familie Qú, dann ihre Konkurrenten, dann alle. Das Zeichen verließ das Geschäft, dem es gehört hatte, und wurde zur Marke einer ganzen Region.

Und dann verließ es auch die Schrift.

Auf der Steppe hatten die Hirten kein Chinesisch gelernt. Sie strichen mit den Fingern über die Oberfläche des Ziegels. Drei Rillen: richtig. Keine Rillen: falsch. Das war die ganze Prüfung. Aulksimar stand hinter dem Tisch und sah zu. Ein Wasser, das in einem Tal in Shānxī seinen Namen trug, war zu einer Furche im Tee unter einer mongolischen Hand geworden.

Im Marktflecken Yánglóudòng (羊樓洞) drängten sich zweihundert Teehäuser auf vier Quadratkilometern, vierzigtausend Menschen lebten dort in der Blütezeit. Russische Kaufleute betrieben eigene Fabriken. In frühen russischen Karten taucht Yánglóudòng auf — Hankou nicht. Vom Marktflecken ging der Tee den Fluß hinunter nach Hankou (漢口), dann auf dem Landweg nach Norden.

1952 brannte Yánglóudòng. Ein Feuer in der Nacht, ein Arbeiter, der seinen Posten verlassen hatte. Was Kriege und Revolutionen nicht geschafft hatten, erledigte ein einziger Brand. Im Jahr darauf zog die Fabrik vier Kilometer weiter, an die Eisenbahnlinie, in einen Ort namens Zhàolǐqiáo (趙李橋). Die drei Rillen wanderten mit.

III · Grenztee

Nachdem Kaiser Kāngxī die Dsungaren geschlagen hatte, öffnete sich der Handel zwischen dem chinesischen Kernland und der mongolischen Steppe. Ziegeltee ging nach Norden. Vieh kam nach Süden. Irgendwann hörte der Ziegeltee auf, nur Tee zu sein. Er wurde Geld.

Die Chronik der nordchinesischen Grenzprovinz Suíyuǎn (《綏遠通志稿》) — jener Provinz, die heute den mittleren Teil der Inneren Mongolei bildet, mit der Hauptstadt Hohhot — hält fest: Auf dem Markt von Hohhot entsprach ein Schaf sieben Ziegeln der Sorte „39". Ein gutes Schaf war zwölf Ziegel wert. Das Měnggǔ Dìzhì (《蒙古地志》) nennt die Preise an der russischen Grenze: ein Schaf zwölf bis fünfzehn Ziegel, ein Kamel hundertzwanzig bis hundertfünfzig.

Das klingt nach einem fairen Tausch. Es war keiner.

Das Handelshaus Dàshèngkuí verkaufte einen Ziegel auf Kredit — ein Ziegel gegen ein Lamm. Wurde nicht innerhalb eines Jahres bezahlt, galt die Schuld nicht mehr als ein Lamm, sondern als ein zweijähriges Schaf. Im zweiten Jahr als ein dreijähriges. Die Gesamtschuld nach drei Jahren betrug zwei ausgewachsene Schafe — für einen Ziegel Tee, der in Yánglóudòng fast nichts kostete.

Das Dàshèngkuí-Archiv in Hohhot bewahrt solche Rechnungen auf. 1810 lieh sich ein mongolischer Fürst sechshundert Tael Silber. Ein Jahr später stand die Schuld bei achthundertsechzehn Tael. Er zahlte zweihundertneunzig zurück. 1816 waren aus dem Rest eintausendachthunderteinundsiebzig Tael geworden.

Die Míng-Kaiser hatten einen Ausdruck dafür: Yǐ chá yù fān (以茶馭番) — mit Tee die Grenzvölker zähmen. Wer den Tee kontrollierte, kontrollierte die Körper derer, die ihn brauchten. Und wer die Körper kontrollierte, kontrollierte die Treue.

Nach 1949 wechselte das Vokabular, das Prinzip blieb. Die neue Regierung erklärte den Ziegeltee zum Planwirtschaftsprodukt. Die Fabrik in Zhàolǐqiáo wurde zur staatlichen Lagerstätte für Grenztee-Rohstoffe ernannt. Jedes Jahr bestimmte der Plan, wieviel Tee in die Innere Mongolei ging, in das Tarimbecken, auf die tibetische Hochebene, in die Oasen am Hexi-Korridor. Den Preis bestimmte der Staat. Die Qualität bestimmte der Staat. Die Menge bestimmte der Staat.

Siebzig Jahre lang, ohne Unterbrechung, ohne ein einziges Jahr Pause, lieferte Zhàolǐqiáo Ziegeltee an die Grenzgebiete. Zweihunderttausend Tonnen insgesamt. Die Produktion lief rund um die Uhr; die halbautomatische Presslinie schaffte acht Ziegel pro Minute.

Nicht weil die Fabrik nichts anderes konnte. Weil sie nichts anderes durfte.

Im Jahr 2019 überstieg der Inlandsabsatz zum ersten Mal den Grenztee-Absatz.

IV · Fluor

Der Teestrauch ist die fluorreichste Pflanze, die die Botanik kennt. Er zieht das Fluor aus dem Boden, lagert es in den Blättern ein und gibt es beim Kochen ans Wasser ab. Je älter das Blatt, desto mehr Fluor.

Ziegeltee macht man aus den ältesten Blättern. Und aus Stängeln. Das Ergebnis überrascht nicht.

Der chinesische Grenzwert liegt bei dreihundert Milligramm Fluor pro Kilogramm Ziegeltee. Was tatsächlich in den Ziegeln steckt, liegt zwischen fünfhundert und achthundert. Manche Chargen bringen es auf über tausend.

Ein Erwachsener darf am Tag dreieinhalb Milligramm Fluor aufnehmen, ohne Schaden zu riskieren. Elf Gramm Ziegeltee reichen, um diesen Wert zu erreichen — eine einzige Kanne. Die Hirten in der Steppe trinken nicht eine Kanne am Tag. Sie trinken den ganzen Tag.

2017 erschien eine epidemiologische Studie über eine Siedlung in der Inneren Mongolei. Die Forscher maßen den Fluorgehalt im Ziegeltee der Bewohner: 618 Milligramm pro Kilogramm. Die tägliche Aufnahme durch Tee lag im Durchschnitt bei 9,3 Milligramm — fast das Dreifache des Grenzwerts. Bei dreiundvierzig Prozent der untersuchten Kinder waren die Zähne geschädigt. Bei vierundzwanzig Prozent der Erwachsenen zeigten die Röntgenbilder Veränderungen an den Knochen.

Die chinesische Seuchenbehörde führt die Diagnose als eigene Kategorie: teebedingte endemische Fluorvergiftung. Verbreitet in der Inneren Mongolei, in Tibet, in den Hochweiden des Westens, in den Oasen am Hexi-Korridor — überall dort, wo Generationen Ziegeltee getrunken haben.

In den Städten der Inneren Mongolei begannen die Leute nach der Jahrtausendwende, auf anderen Tee umzusteigen. Die Gesundheitsberichte ließen keinen Spielraum. Ein Tee, den Generationen nicht hatten missen wollen, verlor seine Selbstverständlichkeit — leise, ohne Drama, in der Spanne weniger Jahre.

2007 stellte die Regierung Geld bereit. Zhàolǐqiáo begann, fluorärmere Ziegel zu entwickeln. Die Methode: jüngere Blätter verwenden, häufiger ernten, den Stängelanteil senken. Statt einmal im Jahr wurde drei- bis viermal geschnitten. Der Fluorgehalt sank.

Der Geschmack änderte sich.

Gān Duōpíng (甘多平), Erbe der Zhàolǐqiáo-Tradition in fünfter Generation, sagte in einem Interview: „Die Kunden sagen, sie schmecken das Alte nicht mehr heraus. Das Rohmaterial ist jünger geworden, die Ernte häufiger. Der Geschmack ist ein anderer geworden. Das beschäftigt mich bis heute."

V · Der Ziegel

Der Ziegel verläßt die Trockenkammer am neunzehnten Tag. Vier Pfund schwer, schwarzbraun, mit drei senkrechten Rillen auf der Oberseite. Hart wie das, wonach er heißt.

Hart heißt: ein Messer dringt nicht ein. Eine Säge braucht Minuten für einen Schnitt. Wer einen Meißel ansetzt und mit dem Hammer zuschlägt, kommt weiter — aber nicht viel. Der Ziegel ist nicht spröde wie Stein; er ist dicht wie ein Stück getrocknetes Holz, das auf sich selbst zusammengedreht wurde, bis kein Hohlraum mehr übrigblieb.

In dieser Form geht er auf die Reise. Sechs Wochen auf dem Yangzi flußabwärts nach Hankou. Dann nordwärts auf dem Landweg, in Kisten zu siebenundzwanzig oder neununddreißig Stück, jede Kiste so schwer, wie ein Kamel tragen kann. Über die Mauer. Durch die Wüste. Nach Hohhot. Nach Baotou. Nach Zhāngjiākǒu. Nach Kjachta. Sechs Monate, manchmal acht. Regen schlägt auf die Kisten. Sand kommt durch die Ritzen. Im Sommer steht die Hitze bei vierzig Grad, im Winter friert das Atemwasser an den Lippen der Kameltreiber. Der Ziegel nimmt nichts davon auf. Er ist zu dicht.

Im Lager eines Tee-Händlers liegen die Ziegel manchmal Jahre, bevor sie verkauft werden. Pilze auf der Oberfläche, Staub in den Rillen. Die drei Rillen werden mit dem Daumen blank gewischt. Drei Striche: richtig.

Dann kommt der Kessel. Der Hirte schlägt mit dem Beil ein Stück ab — kein Meißel, ein Beil — und wirft das Stück ins kochende Wasser. Salz dazu, manchmal Milch. Eine Stunde später ist das Stück Ziegel fast verschwunden, aufgegangen in einer braunen Brühe, die in irdene Schalen gegossen wird. Der Rest des Ziegels bleibt im Sack, wartet auf morgen.

So funktioniert er an seinem Bestimmungsort. An seinem Bestimmungsort funktioniert die Welt für ihn.

Anders sieht es aus weiter im Süden, in den Städten am Rand der Steppe — Hohhot, Baotou, Chìfēng, Hailar. Halb mongolisch, halb chinesisch. Wohnblocks, Zentralheizung, schmale Küchen. Die Bewohner kamen aus der Steppe oder von Eltern, die aus der Steppe kamen, und brachten den Tee mit. Den Kessel ließen sie zurück. Sie hatten Kannen.

Das Kind saß am Küchenboden. Vor ihm der Ziegel. Im Werkzeugkasten der Familie standen: ein Hammer, eine Zange, ein Maßband, ein Schraubenzieher mit flacher Klinge, ein Beil. Kein Meißel. Meißel hatte in einer Stadtwohnung niemand. Wer einen brauchte, behalf sich. Das Kind setzte den Schraubenzieher senkrecht auf den Ziegel und schlug mit dem Beil auf den Holzgriff. Der Schraubenzieher rutschte ab. Beim zweiten Schlag drang die Klinge einen Millimeter ein. Beim fünften war der Holzgriff gesplittert. Aulksimar saß in der Ecke und sah zu.

Im Werkzeugkasten lag auch das Band, mit dem alles gewickelt wurde: schwarz, gewebt, klebrig, ein paar Meter pro Rolle. Damit reparierte man die Sitze der Fahrräder, wenn das Kunstleder im Winter aufriß. Damit umwickelte man die Verbindungsstellen freiliegender Stromkabel. Damit befestigte man Schulranzenträger, Brillenbügel, Topfdeckelgriffe. Das Kind wickelte den gesplitterten Holzgriff zwei-, dreimal und schlug weiter. Beim zwanzigsten Schlag löste sich am Rand des Ziegels ein Stück, kleiner als ein Daumennagel. Genug für eine Kanne.

Der Hirte brauchte das Beil nur einmal. Das Kind brauchte Beil, Schraubenzieher und Klebeband. Beide tranken denselben Tee.

Das Kind wurde älter. Der Ziegel lag in der Schublade. Manchmal, wenn jemand zu Besuch kam, der in der Steppe geboren war, holte das Kind ihn heraus.

Auf dem Ziegel, leicht abgewetzt, aber lesbar: drei senkrechte Rillen.

Kamele
Kamele auf der Steppe des Vereinigten Darhan-Muminggan-Banners

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吃茶去